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Bitte füttert unsere Tiere nicht (alleine), ...

Liebe Gäste, Besucher, Nachbarn, Tierfreunde und Spaziergänger, wieder ist ein Pony einer Kollegin an einer Kolik durch zu viel weiches Brot von "tierlieben" Spaziergängern gestorben. Dies ist der Anlass, dass ich euch nun auch hier bitten möchte, unsere Tiere nicht eigenständig über oder durch den Zaun zu füttern.

 

Dies alleine ist aber nicht der einzige Grund, hier möchte ich euch erklären, warum eure gut gemeinte Tat leider oft in die falsche Richtung geht. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen dazu oder aber auch eure Sichtweise ebenfalls schildert, denn dann kann ich euch gerne noch Genaueres über die einzelnen Themen schreiben. Vielleicht habe ich auch etwas wichtiges vergessen, dann freue ich mich natürlich über Ergänzungsvorschläge. 

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Warum wir noch Leben, ... (Teil 2)

Wie wir zu 4 Ponys kamen

Als wir zum ersten Mal das Haus besichtigten, im Jänner 2014, standen Sie da, Max und Moritz, zwei alte gut genährte Herren und schauten von ihrem Paddock zu uns nach oben. Ich war sofort begeistert, denn ich bin jahrelang geritten und habe voltigiert und der Traum vom eigenen Pferd, war zwar verblasst, aber immer noch vorhanden. 

Das erste Foto der Beiden

Ich fragte mich im ersten Moment, wie alt die beiden sind und ob ich es schaffen könnte, ihnen noch etwas beizubringen, falls wir uns entscheiden würden, das Haus zu nehmen.

Die beiden Süßen hatten es mir zusätzlich zum Haus angetan, ... Wir sahen uns gerade einen Bauernhof, eine Pension, geeignete Therapieräume, einen Spielplatz und dann sogar noch die Ponys an. In diesem Moment noch ein Traum, der wahr werden sollte.  

Als wir dann im März übersiedelt waren, war der Beginn unserer Arbeit hier, ein Weg voller Hindernisse, niemals wegen der Nachbarn oder Menschen in der Umgebung, aber die Übernahme gestaltete sich etwas turbulent und schwierig, ... Gäste die damals im Haus waren, könnten euch ein Liedchen davon singen, ... vielleicht schreib ich euch einmal mehr darüber. Aber nun wieder zurück zu den Ponys. 

 

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Warum wir noch Leben, ... (Teil 1)

Anne, Gebogenes Horn und Bruce Lee
Lange habe ich überlegt, ob und wie ich einen Blog beginnen soll, aber ich denke hier bei uns passieren so viele wunderbare Dinge, die möchte ich euch nicht länger vorenthalten.

Als erstes möchte ich euch etwas über unserer Hoftiere erzählen, die alle, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, nicht mehr Leben würden, ...

Zum Titel des ersten Eintrages kam es durch unsere letzten Neuzugänge am Hof, denn wieder haben wir Tieren, die niemand mehr wollte eine Heimat und die Chance auf ein Weiterleben gegeben. 

Nun aber zu unseren Neuzugängen, die drei Ziegen, die geschlachtet werden sollten, ...

Es sind Anne, Verbogenes Horn und der kleine Bock Bruce Lee. Dir drei sollten Anfang März 2016 geschlachtet werden und ich habe sie einen Tag davor zufällig auf ihrem Hof beim Heu abholen getroffen. Sie waren separat eingesperrt und meckerten laut vor sich hin. 

Ich weiß, es ist nichts ungewöhliches auf Höfen, dass Tiere ihren Weg auf die Teller von Menschen finden, denn auch ich esse Fleisch.

Nun aber waren es wie so oft rein die Äußerlichkeiten, die über Leben und Tod entschieden hatten. Anne hat einen Fehler am Euter, Gebogenes Horn - drei Mal dürft ihr raten und der Kleine Bruce Lee, war einfach ein Bock und nicht so hübsch und klein wie ein Anderer. Hier war es das Geschlecht warum unserer kleines Böckchen, auf dem Teller landen sollte. Ein kurzes Gespräch und ich habe den Besitzer überzeugt sie mitnehmen zu dürfen. 

Nun haben wir die drei unter ihrem Gemecker, dass es die ganze Ortschaft hörte, zu uns gebracht und da waren sie dann, unsere 3 neuen Gäste. Müde und zitternd haben wir sie in ihre frisch eingestreute Box gebracht. Wir gaben ihnen Zeit zum Ankommen, haben sie nur aus der Entfernung beobachtet. Nach wenigen Minuten legte sich die Aufregung und sie begannen zu fressen. Gebogenes Horn hat sich hingelegt und der kleine Bruce Lee, erkundete die Box. 

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