Ergotherapie für Kinder und Erwachsene


Hier können Sie einiges über die Grundlagen der Ergotherapie und die Möglichkeiten dieser Therapieform erfahren.

Da es sich um eine private Homepage handelt, sind einige Inhalte gekürzt oder vereinfacht dargestellt.

Für detaillierte und vollständige Informationen über Ergotherapie wenden sie sich bitte an den österreichischen Berufsverband unter www.ergotherapie.at

Wann kann Ergotherapie helfen?

z.B. bei Verletzungen, rheumatischen und/oder degenerativen Erkrankungen und Schmerzzuständen im Bereich der oberen Extremität wie z.B. Chronische Polyarthritis, Schulter-Hand-Syndrom, Tennisellbogen, Arthrosen, Schmerzen bei Bewegungen und in Ruhe, ...

Nach oder anstatt (Hand-)chirurgischer Versorgung wie z.B. bei Karpaltunnelsyndrom, Tumoren oder nach Knochen-, Sehnen-, Band-, Nerven- und Weichteilverletzungen der Hände, Amputationen, ...

Bei neurologischen Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems wie z.B. Schlaganfall, Morbus Parkinson, M. Alzheimer, Multiple Sklerose, Schädel-Hirn-Trauma, Querschnittlähmung,...

Bei Entwicklungsverzögerungen, bei Problemen mit der sensorischen Integration von Reizen, bei Problemen in der Grob- Fein- oder Graphomotorik, ADS, ADHS, Autismus, angeborenen Fehlbildungen...

Auch präventiv im Rahmen ergonomischer Beratung Wohnungs-, Hilfsmittel- oder Arbeitsplatzabklärung,... ErgotherapeutInnen

Kinderergotherapie

Ergotherapie (ET) – aus dem Griechischen „ergon“ (Arbeit) und „therapeia“ (Behandlung) – geht davon aus, dass Aktiv-sein heilende Wirkung hat.

Die Kernaufgabe der Ergotherapie ist es, Menschen dabei zu unterstützen, Handlungsfähigkeit und Selbständigkeit im Alltag und/oder Berufsleben zu erhalten oder wieder zu erreichen.

Handlungsfähigkeit im Alltag bedeutet, dass der Mensch die Aufgaben, die er sich stellt und die, die ihm durch sein Leben bzw. die Gesellschaft gestellt werden, für sich zufriedenstellend erfüllen kann. Für Kinder bedeutet es Selbständigkeit in ihren Lebensbereichen, wie Spiel, Schule und auch im Alltag und Tagesablauf mit ihren Familien.

Wann hilft Ergotherapie?

Entwicklungsverzögerungen und - störungen

Wahrnehmungsproblemen (Taktile Überempfindlichkeit, Ungeschicktheit, fehlende Kraftdosierung, ...)

angeborenen Behinderungen (z.B.: Morbus Down, Prader-Willi-Syndrom, Infantile Cerebralparese )

Verhaltensauffälligkeiten und Lernstörungen (Konzentrationsschwierigkeiten, extreme Schüchternheit)

chronischen Erkrankungen (z.B.: Rheuma)

Amputationen, Verbrennungen, Verletzungen, ....

Anpassungsproblemen z.B. nach Frühgeburten

Schwierigkeiten im sozialen Kontakt (Aggressivität, Schüchternheit, Distanzlosigkeit, ...)

unreife Stifthaltung und Graphomotorik

ADS, ADHS

mangelndem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen